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Ein Theaterbesuch




Das Theater besuche ich sehr selten. Seitdem ich das letzte Mal im Theater war, sind fünf Monate vergangen. Aber gestern beschloss ich, wiederum ins Theater zu gehen. An der Kasse kaufte ich mir eine Karte. Man gab das Drama „Kabale und Liebe“ von Friedrich Schiller. Ich hatte Glück, an diesem Abend spielte die erste Besetzung. Die Hauptrollen spielten berühmte Darstellerinnen und Darsteller.

Ich kam ins Foyer des Theaters, gab meinen Mantel an der Garderobe ab. Kaum war ich damit fertig, da klingelte es schon zum ersten Mal. Mich überkam ein wohliges Gefühl. An den Wänden hingen Photos berühmter Schauspieler, ich betrachtete Entwürfe von Dekorationen und Theaterkostüme. Dies alles brachte mich in eine erwartungsvolle Stimmung. Ich begab mich zu meinem Platz. Ich musste ein paar Theaterbesucher bitten, sich von den Sitzen zu erheben, damit ich auf meinen Platz gelangen konnte. Sobald ich meinen Platz erreichte, klappte ich den Sitz nieder. Ich nahm meinen Platz in der vierten Reihe des Parketts ein. Von hier aus konnte ich wunderbar sehen. Bevor ich den Zuschauerraum betrat, kaufte ich mir bei der Platzanweiserin noch ein Programmheft.

Ich hatte nun Zeit, meine Umgebung zu betrachten. Es war ein großer, festlicher Raum. Die Menschen waren festlich gekleidet. Ich schaute mich nach allen Seiten um, ob irgendwo doch ein bekanntes Gesicht auftaucht. Ich musterte durch das Theaterglas die Zuschauerreihen im Parkett und in den Logen, aber ich sah niemanden.

Es klingelte zum zweiten Mal. Ich begann, das Programm zu studieren. Bald klingelte es zum dritten Mal. Der Zuschauerraum füllte sich schnell.

Endlich war es soweit. Das Licht ging aus, und alle blickten gespannt zur Bühne, wo der Vorhang langsam aufging. Die Scheinwerfer strahlten ihr helles Licht auf die Bühne.

In der Pause ging ich im Foyer auf und ab und beobachtete das Publikum. Ich hatte keine Lust, in den Erfrischungsraum zu gehen. Als es klingelte, ging ich wieder auf meinen Platz.

Als die Vorstellung zu Ende war, fiel der Vorhang, und das Publikum klatschte begeistert Beifall. Die Schauspieler mussten einige Male herauskommen, denn der Beifall fand kein Ende.



Nach der Vorstellung ging ich zur Garderobe. Ich gab der Garderobenfrau meine Garderobenmarke, und sie gab mir meine Sachen.

 

Aufgabe 10. Beschreiben Sie, was geschieht, wenn das Stück beginnt und wenn es zu Ende ist. Gebrauchen Sie die folgenden Wörter und Wortverbindungen.

Lampenfieber haben, mit viel Gelächter und Beifall quittieren, die Truppe heftig bejubeln, drei Vorhänge haben, sich im unmittelbaren Kontakt mit dem Publikum realisieren, Dekors/ Dekorationen bauen, am Bühnenbild mitarbeiten, ausgezeichnete Bühnenbilder schaffen, ein besonderer Genuss sein, der prominente Dramatiker, der Bühnenhintergrund, der Vorhang öffnet sich, hebt sich, schließt sich, fällt, der Zuschauerraum, eine untergeordnete, meist stumme Rolle spielen, auf der Bühne spielen, ein Opernglas leihen, das Licht der Rampe erblicken

 

Aufgabe 11. Beachten Sie die Regeln, die sich aus den Regeln des guten Tons ableiten. Äußern Sie Ihre Meinung dazu.

a) Gewöhnlich genügt für einen Theaterbesuch beim Herrn der dunkle Anzug, bei der Dame ihr Sonntagskleid. Die große Garderobe und damit das große Abendkleid kommen nur bei bedeutenden Premieren in Frage. Für das Kino ist jede Kleidung recht.



b) Wenn man weiß, dass man Mittelplätze hat, wartet man nicht auf das letzte Klingelzeichen, sondern kommt so früh wie möglich in den Zuschauerraum, damit nicht zu viele Theaterbesucher, die schon Platz genommen haben, gestört werden. Wenn es dennoch geschehen muss, dann mit einem höflichen „Gestatten Sie“ und „Danke“. Es versteht sich von selbst, dass man den Theater- oder Kinobesuchern nicht den Rücken, sondern das höflich zugewandte Gesicht präsentiert, wenn man durch die Sitzreihe geht.

Aufgabe 12. Nennen Sie Synonyme zu folgenden Wortverbindungen:

eine Karte besorgen, die Komödie, sich erheben, Platz nehmen, eilen, schwärmen für, ausgezeichnet.

Aufgabe 13. Erzählen Sie über einen Theaterbesuch. Gebrauchen Sie die folgenden Wörter:

im Vorverkauf kaufen, Eintrittskarten besorgen, schwärmen, sich ansehen, ein Programmheft kaufen, die Hauptrolle, das Theaterglas, der Vorhang geht auf, das Licht erlischt, in der Pause, auf und ab gehen, Beifall klatschen.

Aufgabe 14. Lesen Sie und übersetzen Sie den Text. Erzählen Sie diesen Text nach.


Дата добавления: 2015-09-15; просмотров: 18; Нарушение авторских прав







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